Montag, 23. März 2015

Francis von Belbenheim


„Alles gehört irgendwann mir und dieses Irgendwann ist schon sehr nah!“ sagte Francis von Belbenheim in die Runde und seine grüne Haut wurde dunkelgrün.
Francis von Belbenheim ist der Chef der Grünstachelschwanzelfen. Als Grandolf von Silbenstock, bei dem Versuch die Weltmacht an sich zu reißen, von einer Menschenfrau mit riesigen Brüsten zerdrückt wurde, übernahm Francis von  Belbenheim seine Position. Er ist sehr angesehen bei seinem Volk - er hat immer die besten Ideen. Vor allem Ideen, bei denen man am Leben bleibt.
Die Verachtung gegenüber den Menschenwesen, die Francis von Belbenheim einfach nicht verbergen konnte, ließen ihn immer wieder in Situationen kommen, in denen er um sein Leben fürchten musste.
Grünstachelschwanzelfen sind klein und grün, wie der Name schon sagt. Ein mächtiger Stachelschwanz ist eines ihrer Merkmale, auf den sie sehr stolz sind. Wann immer es die Situation erlaubt, stellen sie ihn stolz zur Schau. Je gebogener und grüner der Schwanz ist, desto höher ist oft die Position, die ein Elf in seinem Volk innehat.
Im Grunde genommen kann man von den Grünstachelschwanzelfen behaupten, dass sie den ganzen Tag eigentlich damit verbringen, sich gegenseitig ihre Stachelschwänze zu zeigen und sich gegenseitig zu befriedigen.

Die Aufgabe des Chefs und somit die Aufgabe von Francis von Belbenheim ist es, dafür zu sorgen, dass ihre Rasse nicht ausstirbt. Tagein, tagaus machte er sich Gedanken was er tun konnte, um nicht mehr von diesen grauenvollen Menschenfrauen abhängig zu sein. Alleine der Gedanke, dass er jede Woche mindestens einmal in die Menschenwelt gehen musste, ließ ihn schaudern. Dort vereinte er sich mit einigen dieser grauenvollen Menschenfrauen; mit ihren großen Brüsten und ihren ekelhaften, feuchten, nach Fisch riechenden, ungewaschenen Körpern. Der Gedanke daran lässt den wohlgeformten, eingeölten Stachelschwanz von Francis von Belbenheim schrumpfen.
Viel lieber würde er sich mit Sam von Fichtelau treffen. Sam von Fichtelau wohnt einige Gebirgsketten weiter. Er hat einen Traumkörper und sein Stachelschwanz war wunderschön geformt. Bei dem Gedanken an ihn begann der ganze Körper von Francis von Belbenheim zu vibrieren, sein Stachschwanz bäumte sich auf und bekam eine grün-rote Farbe. Dieses ist die Farbe die ein Stachelschwanz bekommt, wenn er den höchsten Grad der Erregung erreicht.

Aber von alldem konnte Francis von Belbenheim nur träumen; zumindest im Moment. Er wollte einen Weg finden um sein Volk zu vergrößern, ohne sich mit diesen grauenhaften Menschenfrauen einzulassen.
Bis jetzt war es noch keinem Herrscher gelungen, dieses Problem in all den Jahren zu lösen.
Obwohl Grünstachelschwanzelfen keine Menschenfrauen mochten, blieb ihnen aber wegen der Fortpflanzung bis jetzt nichts anders übrig, als sich immer wieder mit denen, so verachteten Menschenfrauen, zu paaren; um ihre Rasse am Leben zu erhalten..........................................

das ganze Buch findet ihr unter www.ullis-buchkiste.de
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