Sonntag, 9. Februar 2014

Allein oder Einsam?

Lassen sie sich Entführen in meine Welt. Begleiten sie mich ein Stück auf meinem Weg.


Ich stellte mir immer wieder die Frage, bin ich Alleine oder Einsam.
Viele Jahre beschäftige ich mich schon damit, wie kann ich glücklicher werden, wie kann ich Zufriedener werden. Wie finde ich meine innere Ruhe, wie komme ich in den Einklang mit mir selber.
Wenn ich zurück Blicke auf meine Kindheit, muss ich schmunzeln.
Von dem Moment an als ich schreiben konnte, fing ich an ein Tagebuch zu schreiben. Wenn ich mir heute die Bücher zur Hand nehme, gibt es sehr viele Stellen wo ich darüber lachen muss. Doch waren sie damals in diesem Moment für mich tragisch und unverständlich. Über die ganze Zeit stellte ich fest, dass es sich so gut wie immer um das eine handelt.
Die Suche nach Liebe, Verständnis und Geborgenheit. Die Suche nach Zweisamkeit. Die Angst vor dem Allein sein.
Den Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleine sein erkannt ich nicht, das man zwar ein Gefühl der Einsamkeit haben kann, aber doch nie alleine ist.
Mit 20 Jahren wohnte ich in einem kleinen Apartment, ein Zimmer mit einer kleinen Küche und ein Bad, in einem Wohnblock an einer viel befahrenen Hauptstraße gegenüber einem großen Einkaufszentrum.

Um in mein Apartment mal frische Luft rein zu lassen, öffnete ich das Fenster, setzte mir meine Kopfhörer auf, ohne war es fast nicht möglich durch den Straßenlärm,  und schaute den Menschen beim rein und raus gehen im Einkaufszentrum zu. Es war sehr interessant. Manche kamen vollbeladen mit Tüten raus, blieben abrupt stehen, drehten sich um und waren wieder im Einkaufszentrum verschwunden, was vergessen. Andere treffen Freunde, lachten redeten und nach einer Zeit ging wieder jeder seiner Wege. Menschen die lachten, Menschen die weinten. Kinder die weinten weil sie nicht das bekamen was sie wollten, lachende Kinder und so weiter.

 

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