Sonntag, 9. Februar 2014

Finde deinen Weg

Kapitel 1

Welcher Weg ist für mich der Richtige


Auf dem Weg zu mir selbst, fragte ich mich oft, ob dieser Weg oder jener Weg der richtige ist.
Vorab muss ich ihnen erst sagen, dass ich zuerst auch nicht wusste, dass ich überhaupt einen Weg hatte.
Wie bereits ihn meinem ersten Band >>Allein oder Einsam<< erwähnt, begann ich früh die Menschen zu studieren, sie zu beobachten.
In dieser Zeit sah ich dass sehr viele im gleichen Schema liegen.
Woran lag das?
Unsere Erziehung?
Werden wir alle im gleichen Schema erzogen?
Fast.
Als Kind hörte ich mehrmals,
„Tu dies nicht, tu das nicht, das ist schlecht, das ist gut.“
Ich denke, das kennen wir alle, und als Kind hassten wir es. Wir wollten uns ausprobieren, wollten unsere Grenzen kennen lernen,
aber wir wurden immer wieder von unseren geliebten Eltern daran gehindert.
Warum, das erkannte ich erst als ich älter war.
Heute würde ich es nicht mehr ausprobieren wollen, ob ich von einem Dach springen kann, ohne mir weh zu tun, heute weiß ich das ich mir die Knochen brechen würde wenn ich es tun würde.
Und genau das ist der Grund, warum uns unsere Eltern einiges verboten hatten. Um uns zu schützen, denn sie haben es schon erkannt.
Sie haben erkannt, dass auf dem Weg es bestimmte Dinge gibt, die man sich anschauen kann, aber nicht unbedingt ausprobieren muss.
Ich bin ihnen dankbar dafür das sie mich nicht vom Dach haben springen lassen, und zu mir sagten ich soll noch etwas warten, dann werde ich ganz von selber wissen ob ich fliegen kann oder nicht.
Nun nehmen sie sich etwas Zeit für sich. Betrachten sie ihre Kindheit. Denken sie an all die Verbote, an die sie sich noch erinnern können.


Sie werden feststellen, dass viele zu ihrem Schutz waren. Bei einigen werden sie heute froh darüber sein das jemand sie daran gehindert hat.
Würden sie es heute nochmal machen? Ihren Finger in die Kerze halten um zu wissen ob es heiß ist?
Ich denke nicht, denn heute wissen sie dass sie sich daran verbrennen. Das sie nicht die Macht über das Feuer haben können.
Ihr Weg wurde sehr früh von ihren Eltern vorgeprägt. Mit ihrem ersten Schritt, bei dem ihnen ihre Eltern geholfen haben, stehen zu bleiben, fingen sie an ihren Weg zu gestalten.

Heute sind sie ihn der Lage ihren Weg selber zu machen.
An Ihnen liegt es, wie ihr Weg aus zu sehen hat.

Sie müssen ihre Steine nun selber wegräumen.

   
 


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